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Krankheiten - Hannover:Weniger Verkehr und Staus auf den Autobahnen

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Hannover (dpa/lni) - Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Corona-Krise haben auf vielen Straßen in Niedersachsen zu einer beruhigten Verkehrslage geführt. "Wir merken auch hier, dass der Verkehr auf den Autobahnen spürbar zurückgegangen ist", sagte die Pressesprecherin des Verkehrsministeriums, Laura Gosciejewicz. "Dementsprechend haben sich auch die Staus, die auf große Verkehrsmengen zurückzuführen sind, reduziert." Auch der ADAC berichtete, dass es durch die derzeitige Situation deutlich weniger Staus gebe. "Nach der Kontaktsperre waren und sind die Autobahnen fast leer gefegt", hieß es Anfang April.

Inzwischen gibt es seit rund vier Wochen weitreichende Kontakt- und Reiseeinschränkungen, zahlreiche Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Von diesem Montag an soll es eine vorsichtige und schrittweise Lockerung der Einschränkungen geben.

Auch wenn deutlich weniger Fahrzeuge auf den Straßen sind - Unfälle und Verkehrsbehinderungen auf Autobahnen in Niedersachsen hat es in den vergangenen Wochen dennoch gegeben. So musste die A2 am Donnerstag nach einem Zusammenstoß von mehreren Fahrzeugen zwischen Hannover-Herrenhausen und Wunstorf-Kolenfeld in Richtung Dortmund vorübergehend gesperrt werden.

Mitunter führten auch Bauarbeiten zu Behinderungen - wie jüngst auf der A7, als ein Autobahnabschnitt bei Hildesheim für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Nord gesperrt wurde. Einen tödlichen Unfall gab es Anfang April auf der A7, als ein Lastwagen an einem Stauende auf einen anderen Sattelzug auffuhr und ein Mann starb. Mitte April wurden bei einem Auffahrunfall auf der A28 bei Oldenburg fünf Menschen verletzt.

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