bedeckt München 10°

Krankheiten - Dresden:Patienten aus Italien in kritischem Zustand

Deutschland
Mit einer Militärmaschine sind Corona-Patienten aus Italien auf dem Flughafen Leipzig/Halle gelandet. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa (Foto: dpa)

Leizig/Dresden (dpa/sn) - Die beiden in der Nacht zu Dienstag aus Italien eingeflogenen Coronavirus-Patienten werden am Universitätsklinikum Leipzig intensivmedizinisch betreut. "Sie sind in einem kritischen Zustand", sagte Klinikumssprecher Markus Bien am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Neben den beiden Patienten aus Italien habe die Klinik aktuell keine weiteren beatmungspflichtigen Coronavirus-Patienten, hieß es.

Am Dienstagnachmittag sollen weitere Patienten aus Italien nach Sachsen geflogen werden. Auch das Herzzentrum und das Helios Park-Klinikum Leipzig werden zwei Patienten auf der interdisziplinär geführten Intensivstation aufnehmen, sagte der Pressesprecher des Lehrkrankenhauses, Stefan Möslein. Wann die Patienten einträfen, sei noch unklar, man sei aber einsatzbereit. "Wir haben uns in den letzten Tagen darauf vorbereitet", sagte Möslein. Die Aufnahme von Patienten aus Italien sei "ein solidarischer Akt".

Auch das Universitätsklinikum Dresden bereitet sich nach Angaben der Pressestelle auf die Aufnahme zweier Patienten aus Italien vor. Der Zeitpunkt ihrer Ankunft blieb auch hier zunächst offen.

Insgesamt sollen acht Patienten aus Italien an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig sowie am Helios Klinikum Leipzig und dem Fachkrankenhaus Coswig versorgt werden. In einer Pressekonferenz am Dienstagmittag will die Staatskanzlei mehr Informationen bekannt geben.

Zur SZ-Startseite