MedizinWer später in die Wechseljahre kommt, altert langsamer – aber warum?

Lesezeit: 7 Min.

Warum interessieren sich Altersforscher plötzlich für ein weibliches Reproduktionsorgan, das ja immerhin der Hälfte der Menschheit fehlt?
Warum interessieren sich Altersforscher plötzlich für ein weibliches Reproduktionsorgan, das ja immerhin der Hälfte der Menschheit fehlt? (Foto: shutterstock; Bearbeitung: SZ)

Forschende versuchen herauszufinden, welche Rolle die Eierstöcke beim Altern spielen. Von den Erkenntnissen könnten auch Männer profitieren.

Von Sina Metz

Als sie die Bühne verlässt, scharen sich sofort viele Menschen um sie. Ein Gynäkologe aus New York steckt Yousin Suh eine Visitenkarte zu und sagt: „Viele meiner Patientinnen leiden an ihren Menopause-Symptomen.“ Yousin Suh lächelt und antwortet trocken: „Ihre Patientinnen sollten Teil unserer Studie werden.“ Suh forscht an alternden Eierstöcken. Aber ihr Ziel ist es nicht, dass Menschen ewig Kinder bekommen können. Vielmehr möchte sie ein Mittel finden, das sie lange gesund leben lässt. Deswegen haben hier, in einem Saal der Universität in Kopenhagen, Hunderte Menschen auf das gewartet, was Suh zu sagen hat. Es ist der letzte Abend der „Aging Research and Drug Discovery“-Konferenz.

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