Koblenz/Mainz (dpa/lrs) - Sowohl die für die Corona-Regeln wichtige Hospitalisierungsinzidenz als auch die Sieben-Tage-Inzidenz sind in Rheinland-Pfalz weiter zurückgegangen. Die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen in Kliniken im Land aufgenommenen Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner lag am ersten Weihnachtsfeiertag (Stand: 11.10 Uhr) bei 2,64 nach 2,71 am Vortag, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz am Samstag mitteilte.
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, die Sieben-Tage-Inzidenz, sank nach 156,3 am Vortag auf nunmehr 145,3. Laut der Behörde beträgt diese Inzidenz bei Geimpften 66,9, bei Ungeimpften 328,3. Auf die höchste Inzidenz kam Kaiserslautern mit 290,0, auf die niedrigste der Kreis Altenkirchen ganz im Norden mit 86,0.
Seit dem Vortag kamen dem LUA zufolge in Rheinland-Pfalz 335 bestätigte Corona-Fälle hinzu, zwei weitere Menschen starben mit oder im Zusammenhang mit dem Virus. Damit steigt die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie auf 4572. Auf den Intensivstationen der Kliniken in Rheinland-Pfalz lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Samstag (Stand: 11.05 Uhr) 153 erwachsene Covid-19-Patienten, 83 von ihnen mussten beatmet werden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin wies mit Blick auf die Corona-Zahlen darauf hin, dass an den Feiertagen mit einer geringeren Aktivität bei Tests und Meldungen zu rechnen sei. So könnten die Daten ein unvollständiges Bild der Pandemie-Lage liefern.
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