Psychische GesundheitDer Jugend geht es besser, aber nicht gut

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Junge Menschen klagen heute vermehrt über Ängste, depressive Verstimmungen und eine verminderte Lebensqualität. Die Pandemie allein ist daran nicht schuld.
Junge Menschen klagen heute vermehrt über Ängste, depressive Verstimmungen und eine verminderte Lebensqualität. Die Pandemie allein ist daran nicht schuld. (Foto: Dmitrii Marchenko/Imago/Zoonar)

Neue Daten zeigen, dass die psychische Belastung unter jungen Menschen in Deutschland weiterhin höher ist als vor der Pandemie. Experten sehen dafür noch andere Gründe als Corona.

Von Christina Berndt

Es wird langsam wieder, die Seelen erholen sich. Aber so gut wie vor der Pandemie geht es jungen Menschen in Deutschland immer noch nicht. Ulrike Ravens-Sieberer zögert deshalb einen Augenblick, wenn man sie fragt, ob sie die Ergebnisse ihrer jüngsten Datenauswertung eher positiv oder negativ sieht. „Beides ist richtig“, sagt die Leiterin der Forschungssektion Child Public Health am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, „insgesamt ergibt sich ein differenziertes Bild: Die psychische Gesundheit hat sich verbessert, aber sie hat sich noch nicht vollständig erholt.“

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