Medizin:"Manche Viren machen es einem eben leicht"

Medizin: Laut WHO treten 90 Prozent der weltweiten Malariainfektionen auf dem afrikanischen Kontinent auf. Unter anderem in Kenia wurde deshalb auch ein Impfstoff gegen die Infektionskrankheit getestet.

Laut WHO treten 90 Prozent der weltweiten Malariainfektionen auf dem afrikanischen Kontinent auf. Unter anderem in Kenia wurde deshalb auch ein Impfstoff gegen die Infektionskrankheit getestet.

(Foto: Yasuyoshi Chiba/AFP)

Endlich gibt es Impfstoffe gegen Malaria - nach 30 Jahren Entwicklung. Warum hat das so viel länger gedauert als beim Coronavirus, und wo bleibt die Impfung gegen HIV? Weshalb manche Erreger viel schwerer zu bekämpfen sind als andere und welche Fortschritte es dennoch gibt.

Von Christina Berndt

Wer gerade die Corona-Pandemie erlebt hat, der reibt sich angesichts der jüngsten Nachrichten zum Thema Malaria womöglich die Augen: Soeben hat ein Impfstoff gegen die Tropenkrankheit erfolgreich die letzte große klinische Prüfung durchlaufen. Nachdem 2021 ein nur mäßig wirksames Vakzin zugelassen worden war, scheint damit endlich ein hochwirksamer Impfstoff gegen die Tropenkrankheit zum Greifen nahe. Nach 30 Jahren mühseliger und von Rückschlägen geschüttelter Forschung.

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