Infektionskrankheiten:Irritationen um RSV-Impfstoffe für Babys

Infektionskrankheiten: Es ist erst ein paar Monate her, da führte das RS-Virus zu chaotischen Zuständen auf Kinderintensivstationen auch in Deutschland.

Es ist erst ein paar Monate her, da führte das RS-Virus zu chaotischen Zuständen auf Kinderintensivstationen auch in Deutschland.

(Foto: Christoph Soeder/picture alliance/dpa)

Zwei sehr ähnliche Impfstoffe sollen Neugeborene gegen RSV-Infektionen schützen. Der eine übersteht die Testphase nicht. Der andere könnte demnächst in den USA zugelassen werden. Wie erklärt sich das?

Von Berit Uhlmann

Ein Impfstoff, der Neugeborene sicher vor dem respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) schützt, wäre ein Meilenstein. Etwa 100 000 Kinder unter fünf Jahren sterben pro Jahr weltweit an den Atemwegsinfektionen. So war es zunächst ein hoffnungsvolles Zeichen, dass Jahrzehnte nach der Entdeckung des Virus gleich zwei Pharmafirmen ein Vakzin zum Schutz der Kleinsten testeten. Beide sollten Schwangeren verabreicht werden, damit sie den Immunschutz an die Babys weitergeben.

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