Coronapandemie:"Die Impfstoffverschwendung kostet massiv Menschenleben"

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Es braucht Sorgfalt und sehr feine Spritzen, um die maximale Menge des Corona-Vakzins von Biontech zu erhalten. (Foto: Damir Spehar/imago images;Bearbeitung SZ)

Mit feinen Spritzen und Geschick lassen sich aus einer Ampulle des Biontech-Vakzins oft sieben statt der vorgesehenen sechs Dosen entnehmen. Für dieses Verfahren aber gibt es keine Zulassung.

Von Berit Uhlmann

Ein bisschen magisch wirkt es ja, wenn Comirnaty, der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer, angemischt wird. Die Fläschchen sind kaum größer als ein Daumenglied, ihr Boden ist nur knapp mit dem Vakzin bedeckt. Ein wenig Kochsalzlösung wird hinzugefügt, die Ampulle genau zehn Mal sanft auf den Kopf und wieder zurückgeschwenkt, ehe die wertvolle Substanz vorsichtig und konzentriert in die Spritzen gesogen wird. Und wer dies zum ersten Mal macht, kann ein kleines Wunder erleben: Es ist mehr der gebrochenen weißen Substanz in den Fläschchen als gedacht.

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