Infektionskrankheiten könne Arme wie Reiche treffen, wie das Bild der australischen Künstlerin Alexia Sinclair verdeutlichen soll. Auch Rückschläge im Kampf gegen Seuchen gehen nicht nur von armen oder krisengeschüttelten Staaten aus. In den wohlhabenden Ländern werden Impfungen zunehmend Opfer ihres eigenen Erfolges. Haben die Vakzine eine Krankheit erst einmal weit zurückgedrängt, wird nicht mehr das Leiden selbst, sondern die Möglichkeit von Nebenwirkungen als bedrohlich wahrgenommen. In Deutschland tritt das Phänomen besonders bei der Masernimpfung auf. Schon Ende vergangenen Jahres war für die Weltgesundheitsorganisation WHO klar, dass die für 2015 anvisierten Ziele zur drastischen Eindämmung der Krankheit nicht erreicht werden.

Für die Öffentlichkeit sind die Werke derzeit nur im Internet zu sehen: http://artofsavingalife.com/.

Bild: Alexia Sinclair / Gates Foundation 24. Januar 2015, 11:272015-01-24 11:27:07 © Süddeutsche.de/beu/rus