Choupette, die Katze des verstorbenen Designers Karl Lagerfeld, feierte vergangenes Jahr ihren Geburtstag mit einer Bootsfahrt auf der Pariser Seine, inklusive Blick auf den Eiffelturm. Reggie, der Golden Retriever der verstorbenen Schauspielerin Diane Keaton, wurde im Testament laut Medienberichten mit fünf Millionen US-Dollar bedacht. Und Lua, der verstorbene Pitbull-Mischling, soll nach seinem Tod geklont worden sein, weil sich sein Besitzer, der ehemalige American-Football-Star Tom Brady, offenbar einen Teil von ihm bewahren wollte. Für ihre Haustiere nehmen Menschen einiges auf sich. Sie füttern, streicheln und umsorgen sie, gehen bei jedem Wetter mit ihnen vor die Tür, bezahlen teure Tierarzt-Rechnungen und sammeln ihre Hinterlassenschaften in dünnen Plastikbeuteln auf. Doch was haben die Menschen selbst davon? Eine Studie, die kürzlich im Fachjournal Applied Research in Quality of Life veröffentlicht wurde, zeigt: offenbar weniger als gedacht.
Mensch-Tier-BeziehungMachen Haustiere glücklich?
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Nicht unbedingt, zeigt eine neue Studie. Wie sich tierische Begleiter auf das Wohlbefinden auswirken.
Von Mia Mertens