Hamburg (dpa/lno) - Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg steigt weiter deutlich. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Donnerstag mit 1382,6 an - nach 1330,4 am Mittwoch und 1138,8 vor einer Woche.
Auf anderer Berechnungsgrundlage nannte das Robert Koch-Institut (RKI) für Hamburg eine Inzidenz von 1021,3. Es ist nach dieser Statistik die derzeit niedrigste Inzidenz der Bundesländer. Deutschlandweit betrug die Inzidenz nach RKI-Angaben 1752,0.
Innerhalb eines Tages wurden in Hamburg den Angaben zufolge 5559 neue Infektionen gemeldet. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 mindestens 419.103 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 344.900 von ihnen gelten als geheilt. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen stieg um 3 auf 2361.
Die Gesundheitsbehörde bezifferte die Zahl aller Covid-19-Patienten in Hamburger Kliniken Stand Mittwoch auf 471, davon 40 auf Intensivstationen.
Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Zahl der in Krankenhäusern neu aufgenommenen Covid-19-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - gab das RKI am Donnerstag mit 3,40 an.
Die Impfzahlen sind fast unverändert: 83,1 Prozent der Hamburger sind laut RKI mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben 82,9 Prozent. Eine Auffrischungsimpfung erhielten bisher 59,6 Prozent.
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