Halle (Saale)Weniger Schwangerschaftsabbrüche in Sachsen-Anhalt

Wiesbaden/Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt entscheiden sich immer weniger Frauen für den Abbruch ihrer Schwangerschaft. 2014 gab es im Bundesland 3424 Schwangerschaftsabbrüche. Im Jahr darauf stieg die Zahl der Eingriffe leicht auf 3483. Seither ist der Trend rückläufig. 2018 waren es 3222 Abbrüche, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Allerdings entwickeln sich auch die Bevölkerungszahlen im Bundesland rückläufig. 2018 lebten 2,2 Millionen Menschen im Land. Das waren 12 500 beziehungsweise 0,6 Prozent weniger als zum Jahresende 2017.

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Wiesbaden/Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt entscheiden sich immer weniger Frauen für den Abbruch ihrer Schwangerschaft. 2014 gab es im Bundesland 3424 Schwangerschaftsabbrüche. Im Jahr darauf stieg die Zahl der Eingriffe leicht auf 3483. Seither ist der Trend rückläufig. 2018 waren es 3222 Abbrüche, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Allerdings entwickeln sich auch die Bevölkerungszahlen im Bundesland rückläufig. 2018 lebten 2,2 Millionen Menschen im Land. Das waren 12 500 beziehungsweise 0,6 Prozent weniger als zum Jahresende 2017.

Von den Frauen, die sich 2018 in Sachsen-Anhalt für einen Abbruch entschieden, waren 2138 ledig, 957 verheiratet. Der Großteil der Frauen (938) war zwischen 30 und 35 Jahre alt. Es folgte die Altersgruppe der 25- bis 30-Jährigen(707). 17 Mädchen waren unter 15 Jahre alt.

Die große Mehrheit der Frauen - gut 98 Prozent - ließ sich in den ersten drei Monaten von einer staatliche anerkannten Organisation beraten. Bei den übrigen 1,4 Prozent lagen medizinische Gründe vor. Die Eingriffe erfolgten fast ausschließlich ambulant in gynäkologischen Praxen oder ambulant in Krankenhäusern.

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund 101 000 Eingriffe ausgeführt, 0,2 Prozent weniger als 2017.

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