Halle (dpa) - Nach zwei Masernfällen an einer Grund- und Berufsschule in Halle (Saale) sind mehrere Quarantänen aufgehoben worden. An der Grundschule gelten von anfangs zehn Quarantänen inzwischen acht nicht mehr, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. An der Berufsschule blieben dagegen weiterhin alle fünf ausgesprochenen Quarantänen aufrecht. Den Angaben zufolge sind der Stadt bis zum Mittwoch keine weiteren Infektionsfälle gemeldet worden.
Aufgrund der Masernerkrankung eines Lehrers einer ersten Klasse war an einer Grundschule in Halle am Montag der Unterricht ausgesetzt worden. Am Dienstag fand der Unterricht wieder statt. An einer Berufsschule in Halle war bei einer „jugendlichen Person“ eine weitere Masernerkrankung erkannt worden. Die Stadt hatte mit Eindämmungsmaßnahmen im Umfeld der Erkrankten reagiert.
Seit März 2020 gilt in Deutschland das Masernschutzgesetz. Demnach müssen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler eine Masernimpfung nachweisen.
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