MeinungNeue U10-UntersuchungEin Arzttermin wird die Probleme der Kinder nicht lösen

Kommentar von Berit Uhlmann

Lesezeit: 2 Min.

Bewegungsmangel geht auch an der frischen Luft.
Bewegungsmangel geht auch an der frischen Luft.
Annette Riedl/picture alliance/dpa

In der neuen Vorsorgeuntersuchung U10 sollen Mediziner Neun- bis Zehnjährige auf Übergewicht, hohen Medienkonsum oder auch psychische Risiken untersuchen. Doch für wirksame Prävention bräuchte es mehr.

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Für Kinder soll es demnächst ein weiteres Vorsorgeangebot geben. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen hat sich am Donnerstag für die U10 genannte Untersuchung ausgesprochen. Sie ist für Neun- bis Zehnjährige gedacht und soll eine Lücke in der Vorsorge schließen. Bisher sind neun U-Untersuchungen vorgesehen, die ein Kind spätestens mit sechs Jahren hinter sich hat. Die nächste Grunduntersuchung, die J1, steht dann erst für 13-bis 14-Jährige an.

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