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Gesundheit:Thüringen löst Sachsen als negativen Corona-Spitzenreiter ab

Corona
Eine Frau nimmt einen Nasenabstrich an einem Patienten zum Nachweis des Coronavirus. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/archiv (Foto: dpa)

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Dresden (dpa/sn) - Thüringen hat Sachsen als negativen Spitzenreiter bei den Corona-Neuinfektionen abgelöst. Das Robert Koch-Institut wies die Wocheninzidenz für Sachsen am Mittwoch mit 304 aus. In Thüringen wurden in den vergangenen 7 Tagen dagegen rund 324 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gemeldet. Im bundesweiten Vergleich der Landkreise wies der thüringische Kreis Saalfeld-Rudolstadt mit einem Wert von mehr als 600 die höchste 7-Tage-Inzidenz auf; auf Platz 2 stand der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (534).

Zuvor hatten die Experten über Wochen in Sachsen das höchste Infektionsgeschehen ausgemacht. Nach RKI-Zahlen wurden zuletzt knapp 2000 neue Infektionen im Vergleich zum Vortag gemeldet sowie 127 weitere Todesfälle. Seit Ausbruch der Pandemie wurden damit mehr als 158 600 Corona-Infektionen im Freistaat nachgewiesen; 4323 Menschen starben mit oder an dem Virus.

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