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Gesundheit - Hannover:SPD will zügiges und umfassendes Werbeverbot für Tabak

Deutschland
Zigarettenpackungen stehen in einem Kiosk im Regal. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Hannover (dpa/lni) - Die SPD-Landtagsfraktion hat ein zügiges und umfassendes Werbeverbot für Tabak gefordert. Nicht erst ab 2022, wie es die große Koalition in Berlin anstrebt, sondern deutlich früher müsse Plakatwerbung für Tabakprodukte beendet werden, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Uwe Schwarz, am Mittwoch in Hannover. "Rauchen ist die häufigste Krebsursache, gut jeder dritte Krebsfall ist auf Tabakrauch zurückzuführen." Deshalb bestehe dringender Handlungsbedarf. Zudem zähle es für viele Menschen zu den guten Vorsätzen für das neue Jahr, mit dem Rauchen aufzuhören. Das müsse die Politik unterstützen.

Im Dezember hatte die große Koalition sich darauf verständigt, die Reklame fürs Rauchen zum Schutz der Gesundheit deutlich einzudämmen. Angepeilt wird ein Werbeverbot auf Außenflächen wie Plakatwänden oder Haltestellen für herkömmliche Tabakprodukte ab 1. Januar 2022. Für Tabakerhitzer soll es ab 1. Januar 2023 greifen, für E-Zigaretten ab 1. Januar 2024.