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Gesundheit - Frankfurt am Main:Trotz Corona mehr Organspender in Rheinland-Pfalz

Deutschland
Ein Organspendeausweis, aufgenommen vor dem Modell eines menschlichen Torsos. Foto: Daniel Maurer/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main/Mainz (dpa/lrs) - Trotz der Corona-Pandemie ist die Zahl der Organspender bundesweit konstant geblieben - und in Rheinland-Pfalz sogar leicht gestiegen. Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte, haben 2020 in Rheinland-Pfalz nach vorläufigen Zahlen 61 Menschen nach dem Tod ein oder mehrere Organe gespendet. 2019 zählte die DSO 49 Organspender. Auch bundesweit blieb die Zahl nahezu konstant.

Im zurückliegenden Jahr konnten den vorläufigen Zahlen zufolge in Rheinland-Pfalz 189 nach dem Tod der Spender ("postmortal") entnommene Organe der internationalen Vermittlungsstelle Eurotransplant zugewiesen werden. 2019 waren 158 Organe weitergegeben wurden. Am häufigsten wurden Nieren gespendet, gefolgt von Lebern, Lungen, Herzen und weiteren Organen.

In Rheinland-Pfalz wurden laut DSO nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr 93 Organe nach einer postmortalen Spende übertragen. 2019 waren es 101 gewesen. Ende 2020 standen laut DSO bundesweit noch immer 9200 Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation.

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