Dresden (dpa/sn) - Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist erstmals seit Ende Dezember wieder über 400 gestiegen, bleibt aber unter dem Bundesschnitt. Am Montag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100 000 Einwohner bei 403,9, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Sonntag hatte die Quote bei 386,2 gelegen, am Samstag bei 363,9. Zuletzt wurde in Sachsen am 27. Dezember eine Inzidenz über 400 verzeichnet.
Sachsen ist nach Thüringen (302,9) damit das Bundesland mit der zweitniedrigsten Corona-Inzidenz. Der einstige Corona-Hotspot Erzgebirge war mit einer Inzidenz von 169,9 die Region mit den bundesweit zweitniedrigsten Infektionszahlen. Am stärksten betroffen im Freistaat war die Stadt Leipzig mit einer Quote von 695,9. Bundesweit kletterte der Wert auf 840,3 (Vortag: 806,8).
Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Montagmorgen 1399 neue Corona-Infektionen und zwei weitere Todesfälle innerhalb eines Tages gemeldet. Damit sind seit Anfang der Pandemie 13 962 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben und 697 344 Infektionen gemeldet worden.
Wie auch in den meisten anderen Bundesländern ist die Virusvariante Omikron in Sachsen inzwischen vorherrschend: Wie aus dem RKI-Wochenbericht hervorgeht, liegt der Anteil von Omikron an allen Infektionsfällen inzwischen bei 65 Prozent.
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