Gesundheit - Brunsbüttel:Rückbauarbeiten gehen nach Corona-Ausbruch im AKW weiter

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Das Betriebsgebäude des Kernkraftwerk Brunsbüttel. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Brunsbüttel (dpa/lno) - Nach dem Corona-Ausbruch im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel laufen die Rückbauarbeiten seit Montag wieder. Sie waren am 16. Juli unterbrochen worden, wie Vattenfall am Mittwoch mitteilte. Bis Anfang vergangener Woche hatte es 18 positive Fälle gegeben, nach darauf folgenden Tests von 350 Menschen kamen 4 weitere Fälle hinzu. Die überwiegende Mehrheit hatte sich mit der Delta-Variante angesteckt.

Nach Vattenfall-Angaben wurde das Hygienekonzept überarbeitet und die Arbeiten schrittweise wieder aufgenommen. Für das Personal sind tägliche Tests geplant. "Es zeigt sich, dass die umgehende Betriebsschließung beim Auftauchen der ersten positiven Fälle richtig war, so konnte eine weitere Ausdehnung bestmöglich eingedämmt werden", sagte Kraftwerks-Leiter Markus Willicks.

Das Kernkraftwerk Brunsbüttel ist seit 2007 dauerhaft abgeschaltet. Ende 2018 wurde die Genehmigung zur Stilllegung und zum Abbau erteilt.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-573649/4

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