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Gesundheit - Berlin:Inzidenz sinkt weiter: Magdeburg vier Tage unter 100

Bild in neuer Seite öffnenBerlin
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist der Wert der Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner und Woche weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 130,8. Damit lag der Wert um 1,1 unter dem des Vortages und um 1,7 über dem bundesweiten Wert (129,1).

Den niedrigsten Sieben-Tage-Wert in Sachsen-Anhalt meldete das RKI erneut für die Landeshauptstadt Magdeburg, wo die Zahl von 74,5 auf 67,8 zurückging. Damit hat die Landeshauptstadt gute Chancen, die strengen Regeln der sogenannten Bundes-Notbremse bald aussetzen zu dürfen: Am Donnerstag lag der Wert bereit den vierten Werktag in Folge unter 100.

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Nach dem fünften Werktag in Folge unter 100 kann die Bundes-Notbremse gelöst werden, Regeln wie etwa die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen fallen dann am übernächsten Tag weg. Steigt der Wert am Freitag nicht noch über 100, gelten in Magdeburg somit ab Sonntag wieder nur noch die Regeln der Landesverordnung.

Magdeburg ist der einzige der 14 Kreise Sachsen-Anhalts, der momentan diese Perspektive hat: Nur im benachbarten Landkreis Börde lag der Sieben-Tage-Wert am Donnerstag sonst noch unter 100 (93,0), allerdings den ersten Tag. Im Jerichower Land hatte der Wert am Mittwoch bei 96 gelegen, überstieg am Donnerstag aber wieder die 100 (104,9). Die höchsten Inzidenzen im Land meldete das RKI für den Salzlandkreis (175,5) und den Burgenlandkreis (175,0).

© dpa-infocom, dpa:210506-99-488376/2