Gesundheit - Berlin:Corona: Hunderttausende fordern Grundeinkommen per Petition

Berlin
Eine Frau hält eine Geldbörse mit zahlreichen Banknoten in der Hand. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild/Archivbild (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/bb) - Rund 390 000 Unterzeichner fordern wegen der Corona-Krise im Internet in einer an Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gerichteten E-Petition die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für sechs Monate (Stand Dienstag). Die Initiatorin ist die in Berlin lebende selbstständige Modedesignerin Tonia Merz. "Mit so einer hohen Resonanz hätte ich nicht gerechnet. Es zeigt aber, wie viele Menschen die Krise betrifft", sagte Merz am Dienstagnachmittag. Mit einem Grundeinkommen in Höhe von 800 bis 1200 Euro könne ihnen geholfen werden. Sie selbst beschäftigt in ihrer Korsett-Werkstatt und ihrem Laden nach eigener Aussage fünf Angestellte und habe trotz "überdurchschnittlich viel Arbeit von teilweise mehr als 60 Stunden die Woche" keine finanziellen Rücklagen.

Die am 14. März auf change.org gestartete Petition wird vom Verein "Mein Grundeinkommen" und der Initiative "Expedition Grundeinkommen" unterstützt. Seit 2014 hat der Verein nach eigener Angabe mehr als 540 einjährige Grundeinkommen zu monatlich 1000 Euro verlost.

Online-Petitionen auf freien Internetplattformen haben keine rechtliche Verbindlichkeit vor Petitionsausschüssen.

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