GesundheitÄrztepräsident: Woran KI in der Medizin scheitert

Ein Roboter interagiert mit KI.
Ein Roboter interagiert mit KI. (Foto: Axel Heimken/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Künstliche Intelligenz (KI) hat nach Einschätzung des Präsidenten der Landesärztekammer Hessen in der Medizin ein entscheidendes Manko: „Es fehlen wichtige Elemente der Arzt-Patienten-Beziehung: Emotionalität und Empathie“, sagte Edgar Pinkowski der Deutschen Presse-Agentur. „Maschinen können auch keine Verantwortung tragen: Das kann nur der Behandler.“

Wichtig und nützlich seien KI-Systeme dennoch - als Unterstützung. Schon lange würden unter anderem Computer eingesetzt, um bei einem EKG Muster bei der Herztätigkeit zu erkennen. Auch beim Abgleich, ob sich verschiedene Medikamente vertragen, seien solche Systeme hilfreich.

Die Treffsicherheit von KI sinke, je kleiner die Menge der zuvor eingespeisten Fälle sei. Bei der Diagnose seltener Krankheiten habe KI bei einem Test sehr schlecht abgeschnitten. Besser funktioniere KI bei Krankheiten, bei denen es große Datenmengen geben. Potenzial sieht Pinkowski auch im Zusammenhang mit der elektronischen Patientenakte. Eine gute KI könnte aus der Summe der Daten hilfreiche Schlüsse ziehen. Eine eventuelle Warnung müsste aber unbedingt an einen Arzt gemeldet werden und nicht von den Krankenkassen direkt dem Patienten.

© dpa-infocom, dpa:240309-99-275534/4

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