Coronavirus:Was wir aus der Pandemie lernen müssen

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The spread of coronavirus disease (COVID-19) in Kathmandu

"Ein toxischer Cocktail" aus vielen Fehlern habe die Welt in die Krise geführt - wie hier in Nepal zu sehen.

(Foto: Navesh Chitrakar/Reuters)

Versäumnisse an vielen Stellen: Ein Expertengremium zieht bittere Lehren aus der Pandemie - und fordert dringende Reformen. Ansonsten sei die Welt auch vor der nächsten großen Seuche nicht geschützt.

Von Berit Uhlmann

Es mag sich in Deutschland aktuell anders anfühlen, aber die schlimmste Phase der Corona-Pandemie erlebt die Welt gerade jetzt. Seit Ende April werden global täglich um die 900 000 neue Fälle gemeldet, so viele wie nie zuvor. Die Tatsache, dass die Infektionen ausgerechnet nun, wo es mehr Erfahrungen und wirksame Präventionsmaßnahmen gibt, in Teilen der Welt so außer Kontrolle geraten, zeigt: Versäumnisse gab und gibt es an vielen Stellen und zu vielen Zeiten dieser Pandemie. Dies ist in etwa die Quintessenz des Berichtes, den ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingesetztes unabhängiges Expertengremium über die Lehren aus der Pandemie verfasst hat. "Ein toxischer Cocktail" aus vielen Fehlern habe die Welt in die Krise geführt, stellt das 13-köpfige "Panel for Pandemic Preparedness and Response" in seinem am Mittwoch veröffentlichten Bericht fest.

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