Wer Kochschinken vor allem auf Pizza, in Salaten und Nudeln isst, kann nicht sicher sein, ein gewachsenes Stück Fleisch zwischen die Zähne zu bekommen. Häufig handelt es sich um ein Produkt, das aus kleineren Stücken und Resten zusammengefügt wird. Die Methode erlaubt es Herstellern, das Fleisch zu strecken: durch Wasser oder auch Weizen oder Milcheiweiß. Der durchschnittliche Fleischgehalt bei deratigen Imitaten betrug im Jahr 2010 nur 68 %, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilte. Vor allem in der Gastronomie wird aber häufig nicht korrekt gekennzeichnet, um welche Art Schinken es sich handelt.

Bild: iStockphoto 9. März 2012, 15:082012-03-09 15:08:48 © Süddeutsche.de/beu/mcs/holz