Ernährung:Geräuchertes Paprikapulver sparsam dosieren

Ernährung
Edelsüß, rosenscharf oder geräuchert: Paprikapulver ist nicht gleich Paprikapulver. Foto: Bernd Diekjobst/dpa-tmn (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

München (dpa/tmn) - Für viele gehört es fest ins Gewürzregal: Paprikapulver. Darin steckt aber nicht die Paprika, die man sich auch in den Salat schnippelt. Laut der Verbraucherzentrale Bayern wird Paprikapulver aus Gewürz-Paprika hergestellt.

Ob im Eintopf oder auf dem Brot

Deren Schoten werden getrocknet und gemahlen. Bei geräuchertem Paprikapulver mit einem Kniff: Hier bekommt die Paprika vor dem Mahlen eine ordentliche Portion Rauch ab.

Das Aroma, das durch das Räuchern entsteht, passt laut der Verbraucherzentrale zu Eintöpfen, Brotaufstrichen, Fisch- oder Fleischgerichten. Allerdings dosiert man das Paprikapulver am besten erstmal mit Vorsicht. Laut Verbraucherzentrale passiert es schnell, dass die Rauchnote den Geschmack dominiert.

Zutat von Chorizo

Übrigens: Eines der bekanntesten geräucherten Paprikapulver trägt sogar einen Namen. Pimentón de la Vera darf sich nur Paprikapulver nennen, das in der spanischen Region Extremadura hergestellt und dort über Eichenholz geräuchert wurde.

Gut möglich, dass Sie es schon einmal gegessen haben: Es gibt der spanischen Wurst Chorizo ihren typischen Geschmack.

© dpa-infocom, dpa:220928-99-932328/2

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema