Erfurt (dpa/th) - Die Corona-Inzidenz in Thüringen geht zurück, bewegt sich aber im Bundesländervergleich weiterhin auf hohem Niveau. Laut Robert Koch-Institut (RKI) betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag 677,4 (Vortag: 726,7). Thüringen bleibt damit Negativ-Spitzenreiter. Bundesweit sank die Inzidenz auf 265,8. Der Wert gibt die Rate der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.
Das RKI weist allerdings darauf hin, dass die Zahlen über die Weihnachtstage kein vollständiges Bild der epidemiologischen Lage bieten könnten. Der Grund dafür sei, dass voraussichtlich weniger getestet werde und auch mit einem Meldeverzug zu rechnen sei.
Die höchste Inzidenz aller Landkreise und Städte in Deutschland meldete am Freitag der Ilm-Kreis mit 1071,9. Acht der bundesweit zehn Regionen mit dem stärksten Infektionsgeschehen lagen in Thüringen.
Binnen eines Tages registrierte das RKI im Freistaat 2092 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zudem wurden 22 weitere Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 5719 Corona-Patienten gestorben.
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