Die richtige Schlafenszeit: Die richtige Einschlaf-Zeit ist dann, wenn man müde ist. Dies ist in erster Linie eine Frage des chronobiologischen Typs und der Gewöhnung. Dabei lässt sich diese Zeit weniger leicht ändern, als es unser mobiler und aktiver Lebensstil so häufig verlangt. Erwachsene tun sich schwer, bis zum späten Vormittag oder gar Nachmittag zu schlafen.

Experimente zeigten: Gehen Erwachsene erst um drei Uhr morgens zu Bett, verschieben sie nicht einfach ihre gewohnten acht Stunden Schlaf nach hinten, sondern schlafen nur sechs Stunden. Legen sie sich noch später hin, verkürzt sich ihr Schlaf weiter. Gewohnheit schlägt Müdigkeit. Gehen Sie deshalb nach Möglichkeit immer um dieselbe Stunde herum ins Bett.

Unter besonderen Umständen kommt der Schlaf aber auch zu ungewöhnlichen Zeiten und an außergewöhnlichen Orten, wie dieser Demonstrant auf dem Tahrir-Platz in Kairo beweist.

Bild: AFP 5. April 2018, 17:232018-04-05 17:23:00 © sueddeutsche.de/beu/holz