Drogen:Experten beraten über Lage nach Cannabis-Legalisierung

Cannabispflanzen in ihrer Wachstumsphase stehen unter künstlicher Beleuchtung in einem Privatraum. (Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild)

Das neue Cannabis-Gesetz wirft viele Fragen auf. Experten wollen in Hamburg über die neue Lage beraten. Dabei sollen auch die Perspektiven der Cannabis-Clubs erörtert werden.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Hamburg (dpa/lno) - Drogenexperten und Mediziner wollen am Freitag (9.00 Uhr) auf einer Fachtagung in Hamburg über die Lage nach Inkrafttreten des neuen Cannabis-Gesetzes beraten. An der Tagung nehmen auch Vertreter eines Cannabis-Clubs und des Deutschen Hanfverbandes teil. Als Themen stehen die internationalen Erfahrungen mit der Cannabis-Legalisierung sowie die Perspektiven der Prävention und der Cannabis-Clubs auf dem Programm. Veranstalter ist das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung.

Cannabis ist in Deutschland seit 1. April für Erwachsene in bestimmten Mengen freigegeben. Über 18-Jährige dürfen zu Hause bis zu 50 Gramm aufbewahren und draußen maximal 25 Gramm Marihuana oder Haschisch mit sich führen. Weitergabe und Verkauf sind weiterhin verboten. Ab dem 1. Juli darf die Droge in speziellen Vereinen gemeinschaftlich angebaut und an Vereinsmitglieder abgegeben werden. Zu Hause dürfen drei Pflanzen angebaut werden.

© dpa-infocom, dpa:240523-99-140837/2

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