bedeckt München 23°

Cytotec:In Verruf geraten

Schwangerschaft

Der in Cytotec enthaltene Wirkstoff Misoprostol kommt häufig zur Geburtseinleitung zum Einsatz.

(Foto: Emmi Korhonen/dpa)

Nach Berichten über Wehenstürme soll das Medikament Cytotec aus Kliniken und Praxen verschwinden. Doch Ärzte warnen: Das könnte für viele Frauen gravierende Folgen haben.

Von Anika Freier

Ein Frühstück, ein Spaziergang. Lisa Bonart hatte es sich schön gemacht. Irgendwann fühlte sie sich bereit und schluckte die erste Tablette. Es folgten Krämpfe und Blutungen, stärker, irgendwann rhythmisch. Sie schied klare Flüssigkeit aus, einen Schwall Blut und den Fötus. Dann ließen die Schmerzen nach. Lisa Bonart, die eigentlich anders heißt, hatte die Geburt des zuvor in ihrem Bauch verstorbenen Fötus überstanden. Sie erlebte einen natürlichen Abort und konnte den Zeitpunkt dafür selbst bestimmen. Auch für ihren Trauerprozess war die Entscheidung wichtig. "Ich habe den Embryo gesehen und konnte Tschüss sagen", sagt Bonart.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
scham
SZ-Magazin
»Man muss sich klarmachen, dass man nicht für den perfekten Körper geliebt wird«
Die Nacht -Teaser
Nachtleben
Was haben wir durchgemacht
Gudrun Mann (l) und Ute Schwidden
Erzbistum München
Gehirnwäsche im Namen Gottes
Coins sorted by value Copyright: xAlexandraxCoelhox
Geldanlage
Warum ETF-Anleger jetzt aktiv werden müssen
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB