Corona-Impfung:Wie es jetzt bei Curevac weitergehen soll

Lesezeit: 3 min

FILE PHOTO: A volunteer receives a dose of CureVac vaccine or a placebo, in Brussels

Für eine Studie haben mehr als 40 000 Probanden aus zehn Ländern das Vakzin des Herstellers Curevac verabreicht bekommen.

(Foto: YVES HERMAN/REUTERS)

Das Unternehmen hat ernüchternde Zwischenergebnisse seiner Impfstofftests vorgelegt. Was passiert nun?

Von Berit Uhlmann

Die Erfolgsgeschichte der Corona-Impfstoffe hat einen Rückschlag erlitten. Das Tübinger Unternehmen Curevac bezifferte die Wirksamkeit seines Vakzins gegen Covid-Erkrankungen jeglicher Schwere auf lediglich 47 Prozent. Die Zahl resultiert aus den vorläufigen Daten einer Studie, die die Phasen zwei und drei kombiniert. Insgesamt waren etwa 40 000 Probanden aus zehn Ländern Lateinamerikas und Europas eingeschlossen. Unter den Teilnehmern traten insgesamt 134 Covid-Fälle auf. Details zu diesen Erkrankungen nannte Curevac nicht. Bislang gibt es noch keine wissenschaftliche Veröffentlichung.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Politische Gefangene Maria Kolesnikowa in Belarus
"Dieser ständige Druck wirkt sich auf die Gesundheit aus"
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Woman Soaking Feet in Basin; Fußgesundheit
Gesundheit
"Ein Fuß muss täglich bis zu 1000 Tonnen tragen"
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Zur SZ-Startseite