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Zweite Welle:Kontakt-Tagebücher sind realitätsfremd

Drosten bleibt bei Aussagen zur Ansteckungsgefahr durch Kinder

Trotz teils absurder Anfeindungen, stets ruhig: Christian Drosten.

(Foto: dpa)

Seit Beginn der Pandemie stellt Christian Drosten sein Talent zur Aufklärung in den Dienst der Allgemeinheit - trotz teils absurder Anfeindungen. Aber in einem Punkt hat sich der Virologe vergaloppiert.

Kommentar von Werner Bartens

Auch in Zeiten der Pandemie ist in Deutschland vieles gelungen. Die Zahl der Infizierten und Todesopfer liegt deutlich niedriger als in vielen vergleichbaren Ländern. Es sind weniger Menschen schwer erkrankt und gestorben als anderswo. Die Kapazitätsgrenzen auf Intensivstationen wurden nicht ansatzweise erreicht. Und auch wenn ständig vom "Lockdown" die Rede ist, gab es diesen hierzulande nicht, sondern Kontaktbeschränkungen, an die sich die Bevölkerung weitgehend gehalten hat. Weder Politik noch Wissenschaft müssen sich grobe Fehler vorwerfen lassen, was angesichts einer neuartigen Bedrohung nicht selbstverständlich ist.

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