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Tansania:Wenn Landkarten Leben retten

"Hausnummern gibt es hier nicht": Asha Mustapher kartiert für die Organisation OMDTZ Daressalam so genau wie nie zuvor.

(Foto: Tobias Zuttmann)

Viele afrikanische Städte sind nur grob kartiert. Eine Organisation in Tansania bekämpft mit äußerst genauen Karten Überschwemmungen und Mangelernährung - und nun das Coronavirus.

Von Astrid Benölken, Hannah Lesch, Björn Rohwer und Tobias Zuttmann

Vollverglaste Bürogebäude ziehen vorbei, als der Tuk-Tuk-Fahrer mehrere Spuren der Schnellstraße wechselt und nach rechts in einen unbefestigten Seitenweg abbiegt. Der klapprige Kabinenroller schlängelt sich über die hügelige Piste, die nach starkem Regen mit tiefen Pfützen gespickt ist. "Links oder rechts?", fragt der Fahrer auf Suaheli nach hinten in die Kabine. Wer in Tansanias größter Stadt Daressalam ein Taxi nimmt, muss navigieren können. Straßennamen sind in der Metropole mit sechs Millionen Einwohnern nicht viel wert, man orientiert sich an Gebäuden und großen Märkten.

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