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Essay zu Coronavirus:Routine in der Improvisation

Two women toast in a pool. They wear masks to prevent the spread of the virus. Córdoba, AL, Spain PUBLICATIONxINxGERxSUI

Das Leben darf, ja muss irgendwie weitergehen - auch mit Corona.

(Foto: Cavan Images via www.imago-images.de/imago images/Cavan Images)

Die Corona-Pandemie ist noch längst nicht vorbei, doch es gibt Anlass zur Zuversicht.

Ein Essay von Werner Bartens

Hände und Finger sind in den vergangenen Monaten erst trocken, dann wund geworden vom Einseifen und Desinfizieren. Die betagte Mutter darf nur zu bestimmten Zeiten besucht werden, mehr Nähe ist untersagt. Die Kinder verstehen ihre Lehrer unter der Maske kaum, was nur bedingt daran liegt, dass manche Pädagogen mit Fremdsprachen umgehen wie Günther Oettinger. Zudem: Abstand halten, sobald sich Menschen zusammenfinden. Risiken abwägen, welcher Platz im Restaurant geeignet ist. Feuchte Masken, die sich anfühlen wie ein benutztes Taschentuch. Es nervt langsam. Obwohl: eigentlich nervt es schon lange, seit mindestens sechs Monaten.

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