Virologe Christian Drosten:"Es wird noch einmal hart werden"

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Virologe Christian Drosten: Christian Drosten, 49, leitet die Virologie an der Berliner Charité. Seine Präsenz in Presse und Fernsehen betrachtet er als "ärztliche Arbeit für die Bevölkerung".

Christian Drosten, 49, leitet die Virologie an der Berliner Charité. Seine Präsenz in Presse und Fernsehen betrachtet er als "ärztliche Arbeit für die Bevölkerung".

(Foto: Michael Kappeler/AFP)

Der Virologe Christian Drosten ist in der Pandemie zum Cheferklärer der Republik geworden. Im Interview spricht er über den Umgang mit Wissenschaft in der Öffentlichkeit, was ihn am Virus überrascht hat und was Omikron für Deutschland bedeutet.

Interview von Christina Berndt und Georg Mascolo

Es ist kurz vor Weihnachten, und die Politik hat wegen Omikron und des neuen Expertenrates gerade noch mehr Fragen an Deutschlands profiliertesten Corona-Kenner, den Direktor der Virologie an der Charité. Trotzdem wirkt Christian Drosten so ruhig, wie man ihn auch aus dem Podcast kennt. Der Weg zu ihm: verschnörkelt durch die kleinen Gässchen der Backsteinbauten auf dem Charité-Gelände in Berlin-Mitte. Dann öffnet sich die Tür zu einem sehr geräumigen Chefzimmer. Zusammengesuchtes Mobiliar, alles sehr karg. Es hallt.

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