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Corona:Die Vermessung der Pandemie

Coronavirus in Deutschland: Eine Intensivstation in Braunschweig

Auf den Intensivstationen nimmt die Zahl der Corona-Erkrankten mit schweren Verläufen zu. Unter ihnen sind immer mehr jüngere Patienten zwischen 30 und 60 Jahren.

(Foto: dpa)

Die Sieben-Tage-Inzidenz gilt als wichtigstes Kriterium für Entscheidungen. Aber ist sie wirklich die beste Maßzahl, die wir haben?

Von Werner Bartens

Wer in den vergangenen Wochen mit Ärzten und Wissenschaftlern über die Pandemie gesprochen hat, bekam immer wieder Unmut zu hören. Regelungen zur Eindämmung wurden regional unterschiedlich umgesetzt. Die Notbremse sollte ein Werkzeug im Kampf gegen die Seuche werden, erinnerte aber eher an eine defekte Handbremse am Fahrrad. Die Bundesregierung hat zwar eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg gebracht, über das in dieser Woche abgestimmt wird. Doch Kritik gibt es am Parameter der Sieben-Tage-Inzidenz. Wird an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Wert von 100 überschritten, soll die Notbremse greifen. Es geht darum, eine drohende Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden.

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