Coronavirus:Zu schön, um wahr zu sein

  • Thesen von der vermeintlichen Harmlosigkeit des Coronavirus werden zuhauf im Netz verbreitet.
  • Doch die These, dass es die Pandemie nur gebe, weil auf das Virus getestet werde, ist nicht zu halten.
  • Die Politik muss heute Entscheidungen treffen - nicht nach Monaten intensiver, evidenzbasierter Forschung.

Von Christina Berndt

In der Schlange an der Supermarktkasse hört man sie jetzt ebenso wie am Telefon mit Freunden und auch in Foren von Scientologen, Reichsbürgern und Impfgegnern: die Meinung, es sei ja alles gar nicht so schlimm. Die Covid-19-Pandemie? Nicht schwerwiegender als die übliche Grippewelle, und wenn man nicht ständig Menschen mit dem leisesten Husten einem Test unterziehen würde, dann würde man gar nichts davon merken. Diese These wird verbreitet von Ärzten und Epidemiologen, zum Teil mit gewichtigen Titeln, ihre Texte und Videos werden im Netz hunderttausendfach geteilt. Besonders erfolgreich im deutschsprachigen Raum: Wolfgang Wodarg, gelernter Lungenarzt, Ex-SPD-Bundestagsabgeordneter und Transparency-Deutschland-Vorstand.

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