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Notfallversorgung:"Und wenn er kein Covid hat, dann wird's eng"

Coronavirus - Dresden

Aufgenommen auf der Corona-Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden.

(Foto: Robert Michael/dpa)

Ein Intensivbett findet sich immer, selbst in der schlimmsten Phase der Pandemie - zumindest für Corona-Patienten. Für andere Schwerkranke sieht es oft schlechter aus, sagt Notfallmediziner Andreas Bayer.

Interview von Christina Kunkel

Vier Telefone trägt Andreas Bayer mit sich herum, eines davon klingelt eigentlich immer, zwischendurch piept ein Funkgerät in seiner Kitteltasche: Wer den Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie während seiner Schicht in der Notaufnahme am Universitätsklinikum in München-Großhadern begleitet, erlebt Multitasking in Perfektion. Der 47-Jährige ist hier seit neun Jahren dafür verantwortlich, Menschen in oft lebensbedrohlichen Situationen schnell zu versorgen - aber danach auch ein Intensivbett für sie zu organisieren. Während ganz Deutschland auch in den Wochen mit den höchsten Infektionszahlen einigermaßen beruhigt auf die Zahlen im Intensivbettenregister schaute, war der Alltag von Andreas Bayer in der zweiten Corona-Welle noch stressiger, als er es in der Notaufnahme auch ohne Covid-19-Patienten war.

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