Pandemie:Lässt Covid-19 das Hirn schrumpfen?

Lesezeit: 3 min

Pandemie: Kernspin-Aufnahme eines menschlichen Schädels.

Kernspin-Aufnahme eines menschlichen Schädels.

(Foto: imago/HBLnetwork)

Forscher haben menschliche Gehirne vor und nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus untersucht und fanden heraus: Auch Monate nach der Infektion zeigen sich Auffälligkeiten. Was diese Befunde bedeuten.

Von Berit Uhlmann

Eine Corona-Infektion kann offenbar monatelang anhaltende Spuren im Gehirn hinterlassen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie britischer Wissenschaftler, die Hirnaufnahmen von Menschen auswerteten, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt hatten. Die Bilder offenbarten, dass das Organ nach der Infektion leicht geschrumpft war. Sie zeigten auch eine verringerte graue Substanz in den Regionen des orbitofrontalen Cortex und des Gyrus parahippocampalis, die unter anderem Emotionen und Erinnerungen steuern. Zudem dokumentierten die Hirnscans Schäden in Arealen, die den Geruchssinn kontrollieren.

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