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Neue Corona-Varianten:Droht eine dritte Welle?

Coronavirus - Schwerin

Je weniger Infektionen es gibt, desto seltener bilden sich Mutationen.

(Foto: dpa)

Mutierte Coronaviren stellen eine neue Gefahr dar. Die Infektionszahlen müssten drastisch gesenkt werden, mahnen Experten. Impfstoffe könnten ihre Wirkung verlieren.  

Von Hanno Charisius

Als am 19. Dezember eine britische Expertengruppe ihren Bericht über eine neue Coronavirus-Variante veröffentlichte, hatte sich der mutierte Erreger bereits im Südosten Englands ausgebreitet und die ursprünglichen Sars-CoV-2-Viren großteils verdrängt. Auch andere Teile Großbritanniens werden mittlerweile von der Corona-Mutante B.1.1.7 dominiert. Die Zahl der Neuinfektionen steigt seither rasant. Die Variante ist zudem in mehr als 30 weiteren Ländern aufgetaucht, auch in Deutschland. In der rasenden Verbreitung der B.1.1.7-Mutante sieht die Virologin Isabella Eckerle, Leiterin der Forschungsgruppe Emerging Viruses der Universität Genf, einen "Grund zur Sorge". Es sei jetzt wichtig, die Fallzahlen schnell und stark zu senken, idealerweise europaweit koordiniert.

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