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Pandemie:Warum funktionieren die Maßnahmen nicht?

Nymphenburger Kanal vor dem Nymphenburger Schloss

Das Bedrohungsgefühl sinkt: viele Ausflügler auf dem zugefrorenen Kanal vor dem Nymphenburger Schloss in München.

(Foto: Matthias Balk/dpa)

Sechs Wochen Lockdown "light", dann vier Wochen Lockdown "strong" - und die Infektionszahlen sinken nicht, außerdem steigt die Zahl der Toten immer schneller. Welche Gründe es dafür gibt.

Von Werner Bartens, Hanno Charisius und Christina Kunkel

Die Menschen reißen sich doch schon zusammen. Sie schränken sich ein, verzichten, bleiben zu Hause. Seit zweieinhalb Monaten geht das so. Der sogenannte Mini-Lockdown vom November, der ganz bestimmt nur vier Wochen dauern und "wir versprechen, befristet" sein sollte, wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet unvorsichtig angekündigt hatte, wurde erst verlängert, dann noch mal verlängert und zum 16. Dezember in einen "harten Lockdown" umgewandelt. Für diesen Lockdown gab es wiederum Zuschlag bis Ende Januar, aber schon deutet sich an, dass auch diese Frist nicht ausreicht und die "harten acht oder zehn Wochen" (Angela Merkel) sich in einer Zeit-Relativität ausdehnen könnten, die sogar Albert Einstein überrascht hätte: vielleicht bis Ostern.

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