Covid-19Die große Verwirrung um den Immunstatus

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Welcher Immunstatus wo gilt, darüber herrscht große Verwirrung.
Welcher Immunstatus wo gilt, darüber herrscht große Verwirrung. Markus Scholz/dpa

Die Verkürzung des Genesenenstatus auf 90 Tage hat für viel Ärger gesorgt. Karl Lauterbach begründet sie wissenschaftlich, doch Experten widersprechen. Müsste man Impfung und Infektion in der Anerkennung des Schutzstatus nicht endlich gleichsetzen?

Von Christina Berndt

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Viele Menschen dürften überrascht gewesen sein, als das Robert-Koch-Institut (RKI) ihnen vor ein paar Tagen über Nacht den Status als Genesene entzog. Gerade hatte dieser noch sechs Monate gegolten, plötzlich waren es nur noch 90 Tage. Die ungeimpften unter den Betroffenen hatten somit von einem Tag auf den anderen keines der so wichtigen G mehr - mit allen damit verbundenen Konsequenzen: Sie müssen sich seither wieder testen, um zur Arbeit oder ins Kino zu dürfen. Und wenn sich im Umfeld jemand infiziert, müssen sie in Quarantäne. Dabei hat die EU-Kommission soeben beschlossen, dass der Genesenenstatus EU-weit einheitlich sechs Monate dauern soll.

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