Covid-19:Die große Verwirrung um den Immunstatus

Lesezeit: 4 min

Covid-19: Welcher Immunstatus wo gilt, darüber herrscht große Verwirrung.

Welcher Immunstatus wo gilt, darüber herrscht große Verwirrung.

(Foto: Markus Scholz/dpa)

Die Verkürzung des Genesenenstatus auf 90 Tage hat für viel Ärger gesorgt. Karl Lauterbach begründet sie wissenschaftlich, doch Experten widersprechen. Müsste man Impfung und Infektion in der Anerkennung des Schutzstatus nicht endlich gleichsetzen?

Von Christina Berndt

Viele Menschen dürften überrascht gewesen sein, als das Robert-Koch-Institut (RKI) ihnen vor ein paar Tagen über Nacht den Status als Genesene entzog. Gerade hatte dieser noch sechs Monate gegolten, plötzlich waren es nur noch 90 Tage. Die ungeimpften unter den Betroffenen hatten somit von einem Tag auf den anderen keines der so wichtigen G mehr - mit allen damit verbundenen Konsequenzen: Sie müssen sich seither wieder testen, um zur Arbeit oder ins Kino zu dürfen. Und wenn sich im Umfeld jemand infiziert, müssen sie in Quarantäne. Dabei hat die EU-Kommission soeben beschlossen, dass der Genesenenstatus EU-weit einheitlich sechs Monate dauern soll.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Wenn die Flut kommt: Das Haus besser vor Überschwemmung schützen
Wissen
Was Sie tun können, um das nächste Unwetter gut zu überstehen
Julia Shaw
Sexualität
"Die Mehrheit der Menschen ist wahrscheinlich bisexuell"
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Reden wir über Geld
"Wem zum Teufel soll ich jemals dieses Zeug verkaufen?"
Eurovision Song Contest
Danke, Europa
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB