Coronavirus:Krankheit Angst

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Coronavirus: Mit all den Unklarheiten konfrontiert versuchen wir, unser Leben zu leben. Manche unberührt, manche in Panik, die allermeisten wohl eher mit vagem Unbehagen oder leichter Beklemmung.

Mit all den Unklarheiten konfrontiert versuchen wir, unser Leben zu leben. Manche unberührt, manche in Panik, die allermeisten wohl eher mit vagem Unbehagen oder leichter Beklemmung.

(Foto: AFP)

Das Coronavirus breitet sich nun weltweit aus. Der Erreger ist tödlicher als die Grippe, vermutlich um ein Vielfaches. Doch Panik macht alles nur schlimmer - und es gibt einiges, was die Menschheit tun kann.

Kommentar von Patrick Illinger

Neben seiner mikrobiologischen Wirkung entfaltet das Coronavirus einen interessanten weiteren Effekt: Es spaltet die Menschheit entzwei. Die einen üben sich in Gelassenheit, begrüßen Freunde mit Wangenküsschen und Handschlag. Die anderen tauchen mit Gasmasken im Supermarkt auf und hamstern Lebensmittel. Was geht bloß vor? Ist es bereits wie auf der Titanic, als das Orchester noch im Ballsaal aufspielte, während die Leute im Maschinenraum bereits ertranken? Haben manche begriffen, was die Ahnungslosen erst noch schmerzhaft erkennen müssen: dass eine todbringende Seuche über die Menschheit hinwegrollt?

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