Clomifen:Die Zwillings-Pille

Lesezeit: 7 min

Babys

Manches Paar, das sich ein Kind wünscht, bekommt gleich zwei geliefert. Zwillingsschwangerschaften bringen meist mehr gesundheitliche Risiken mit sich.

(Foto: iStockphoto)

In Deutschland hat sich der Anteil der Mehrlingsgeburten seit den Achtzigerjahren verdoppelt. Das liegt auch an einem Medikament.

Von Marlene Weiß

Die Packung sieht harmlos aus. Eine kleine Schachtel, je nach Hersteller mit hellroten oder blauen Streifen, als könne man sich das Geschlecht des Babys gleich in der Apotheke aussuchen. Zehn Tabletten für zwei Zyklen, Kosten: gut 20 Euro, die Kasse zahlt. Wer nie vergeblich versucht hat, ein Kind zu zeugen, hat vermutlich nie davon gehört. Und doch hat neben der Pille kaum ein Medikament das Kinderkriegen mehr verändert als dieses: Clomifen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Reden wir über Geld
"Wem zum Teufel soll ich jemals dieses Zeug verkaufen?"
Soziale Ungleichheit
Weniger ist nichts
Julia Shaw
Sexualität
"Die Mehrheit der Menschen ist wahrscheinlich bisexuell"
Streitgespräch: Die Grünen und der Krieg
"Ihr seid alle Joschka Fischers Kinder, Jamila"
Grillen Isar Gemüse
Essen und Trinken
Rauch für den Lauch
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB