Krankheitswelle:Wie es zu den vielen Lungenentzündungen in China kommt

Krankheitswelle: Lange Wartezeiten, wachsende Sorgen: Ein Vater mit seinem kranken Sohn in einem Hospital in Chongqing in Südwestchina.

Lange Wartezeiten, wachsende Sorgen: Ein Vater mit seinem kranken Sohn in einem Hospital in Chongqing in Südwestchina.

(Foto: CFOTO/picture alliance)

In China grassiert gerade ein Erreger, der vor allem Kinder krank macht. Die Staatsführung redet darüber aber nicht so gern. Sie weiß, warum.

Von Lea Sahay und Berit Uhlmann, München/Peking

Ein Rachenabstrich mit einem Bluttest bringen am Ende die Gewissheit: Die Tochter des Mannes in der Notaufnahme eines chinesischen Krankenhauses in der Provinz Hubei hat sich mit dem Bakterium Mycoplasma pneumoniae infiziert. Der Erreger kann Lungenentzündungen verursachen. In seiner Hand hält er die Wartenummer, die er am Mittag gezogen hat: 1600. Für ihn eine gute Nachricht. Es warten nun noch 300 Eltern mit ihren Kindern vor ihm, dann kann seine Tochter einen Arzt sehen. Seit mehr als zwei Tagen hat sie über 40 Grad Fieber, wie er einer Staatszeitung in Hubei erzählt.

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