Hannover (dpa/lni) - In niedersächsischen Krankenhäusern werden immer mehr mit dem Coronavirus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt. Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Freitag 9,3 nach 8,9 am Vortag, wie das Land Niedersachsen im Internet mitteilte. Der Wert beschreibt die Zahl der infizierten Patienten pro 100.000 Einwohner, die binnen einer Woche neu in Kliniken aufgenommen wurden. Unter ihnen können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten stieg landesweit innerhalb eines Tages von 4,6 auf 4,9 Prozent.
Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen gab die Landesregierung am Freitag mit 1050,7 an; am Donnerstag hatte sie bei 1014,2 gelegen. Diese Zahl gibt an, wie viele Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert wurden. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der Kommunen hatte der Landkreis Harburg mit 1535,5, gefolgt vom Landkreis Hameln-Pyrmont (1526,5) und der Stadt Salzgitter (1434,5). Die niedrigste Inzidenz verzeichnete der Landkreis Wittmund (367,2).
Landesweit wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag 18.849 bestätigte Neuinfektionen gezählt, die Zahl der Covid-19-Todesfälle nahm um 10 auf 7130 zu.
Für das Bundesland Bremen gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen am Freitag mit 1322,2 an - nach 1284,5 am Vortag. Es wurden 1863 bestätigte neue Infektionen gezählt. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet.
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