BremenBremens Bürgermeister: Solidarität in Pandemie wichtig

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen, sitzt im Rathaus.
Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen, sitzt im Rathaus. Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat in seiner Weihnachtsansprache die Bedeutung von Solidarität in der Corona-Pandemie hervorgehoben. "Denn wenn...

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Bremen (dpa/lni) - Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat in seiner Weihnachtsansprache die Bedeutung von Solidarität in der Corona-Pandemie hervorgehoben. „Denn wenn dieses Jahr eins gezeigt hat, wenn es eine zentrale Botschaft hatte, dann doch die: Die Menschen in Bremen, die halten zusammen, die sind füreinander da, die sind solidarisch“, sagte der SPD-Politiker am Freitag laut einer vorab verbreiteten Mitteilung. Die Weihnachtsansprache sollte nach den 18.00-Uhr-Nachrichten von Radio Bremen im Hörfunk auf Bremen Eins gesendet werden. Solidarisch zu sein bedeute auch zu Weihnachten, Kontakte zu reduzieren und aufeinander acht zu geben.

„Wer hat sich nicht gewünscht, Weihnachten in diesem Jahr wieder unbelastet zu feiern. Und ganz ehrlich: Einige - ich will mich da gar nicht herausnehmen - hatten doch sogar fest damit gerechnet“, sagte Bovenschulte. Mit der Entwicklung gleich mehrerer wirksamer Impfstoffe habe sich die Hoffnung verbreitet, dass es einen Ausweg aus der Pandemie geben könne.

Zur Bremer Impfkampagne sagte er: „Ich war damals und bin bis heute richtig stolz auf diese Leistung und den Gemeinsinn, den Bremen hier gezeigt hat.“ Mit der Omikron-Virusvariante herrschten nun aber wieder massive Bedenken und Sorgen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist der Anteil mindestens einmal geimpfter Menschen in Bremen mit 86,7 Prozent und vollständig geimpfter Personen mit 82,6 Prozent bundesweit am höchsten.

Das endende Jahr 2021 bezeichnete Bovenschulte als „ein Wechselbad der Gefühle“. Die Entwicklungen in der Pandemie hätten für ein Auf und Ab der Gefühle gesorgt, gleichzeitig habe sich auch gezeigt, dass die Menschen im Land zusammenhielten.

© dpa-infocom, dpa:211224-99-496993/2

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