Unter allen Säugetieren sind Geburten vermutlich nur für Tüpfelhyänen schwieriger als für Menschen. Die Weibchen bringen ihren Nachwuchs durch einen penisähnlichen Geburtskanal zur Welt. Dieses Wissen ist für gebärende Frauen natürlich wenig tröstlich, wenn der im Verhältnis extrem große Kopf des Kindes durch das enge Becken muss. Um durch den Geburtskanal zu passen, muss das Baby zudem noch eine Drehung vollziehen. Das bleibt anderen Primaten erspart. Was sich die Evolution dabei gedacht hat, versuchen Forschende seit Jahrzehnten zu klären.
BiologieWarum sind die Becken der Frauen nicht breiter?
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Geburten wären damit wohl einfacher. Doch lange dachte man, dass dann der aufrechte Gang zu viel Energie kosten würde. Wiener Forschende wollen diese Annahme widerlegt haben.
Von Valentina Reese