SZ-Gesundheitsforum:Autismus - Wie viel Eigenbrötlerei ist noch normal?

Lesezeit: 1 min

SZ-Gesundheitsforum: Ob jemand autistisch oder zurückgezogen oder depressiv ist, lässt sich heute recht zuverlässig diagnostizieren.

Ob jemand autistisch oder zurückgezogen oder depressiv ist, lässt sich heute recht zuverlässig diagnostizieren.

(Foto: Maskot/Imago)

Das Urteil "autistisch" fällt heutzutage schnell. Es wird einerseits als Schimpfwort missbraucht. Andererseits glauben viele Menschen von sich selbst, Autisten zu sein. Auf einem SZ-Gesundheitsforum erläutern Experten, was es wirklich mit dieser Diagnose auf sich hat - und was Betroffenen hilft.

Wer sich sozial ungewöhnlich verhält oder nicht kooperativ genug wirkt, bekommt von Bekannten oder Kolleginnen schnell die Diagnose "autistisch" verpasst. Gleichzeitig wurde die psychiatrische Störung in den letzten Jahren auch zu einem begehrten Label. In Ambulanzen und Praxen strömen immer mehr Menschen, die bei sich und anderen autistische Züge entdeckt haben wollen. Dazu mag auch die Präsenz von Autisten in Film und Fernsehen beitragen, wo Autisten häufig Superkräfte zugeschrieben werden. Und schließlich fordern manche Autistinnen und Autisten selbst immer vehementer ein, nicht als krank klassifiziert zu werden. Sie hätten nun einmal besondere Eigenschaften, aber behandlungsbedürftig seien diese nicht unbedingt, sagen sie.

Aber was ist Autismus genau? Woher weiß ich, ob mein Kind oder ich betroffen sind? Brauchen Autistinnen und Autisten eine Behandlung? Welche Therapien gibt es überhaupt, wie erfolgreich sind diese? Und wie viel Eigenbrötlerei ist noch normal? Über diese Fragen spricht unsere Wissenschaftsredakteurin Dr. Christina Berndt am Mittwoch, den 7. Dezember ab 20.30 Uhr im Rahmen eines SZ-Gesundheitsforums mit Expertinnen und Experten.

Während der Online-Veranstaltung können Zuschauerinnen und Zuschauer Fragen stellen. Haben Sie bereits vorab eine Frage an die Gesprächsgäste? Dann schicken Sie uns diese gerne an veranstaltungen@sz-erleben.de.

SZ-Gesundheitsforum: Autismus - Wie viel Eigenbrötlerei ist noch normal? Mittwoch, 7. Dezember, 20.30 Uhr, Teilnahme kostenlos, Anmeldung zum Livestream erforderlich.

Zur SZ-Startseite

Leben mit Autismus
:Tom lebt in seiner eigenen Welt

Seine Mutter möchte den autistischen Sohn fördern. Doch das ist nicht einfach - vor allem, wenn man alleinerziehend ist.

Lesen Sie mehr zum Thema