Infektionskrankheiten„Die gute Wissenschaft wird früher oder später gewinnen“

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In der ersten Amtszeit Donald Trumps und zu Beginn der Covid-Pandemie war der Immunologe Anthony Fauci noch Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten. Der Dissens zwischen dem amtierenden US-Präsidenten und dem hochdekorierten Wissenschaftler konnte größer kaum sein.
In der ersten Amtszeit Donald Trumps und zu Beginn der Covid-Pandemie war der Immunologe Anthony Fauci noch Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten. Der Dissens zwischen dem amtierenden US-Präsidenten und dem hochdekorierten Wissenschaftler konnte größer kaum sein. (Foto: Alex Brandon/dpa)

Anthony Fauci, fast 40 Jahre lang oberster Seuchenschützer der USA und Berater von sieben Präsidenten, spricht über seine Enttäuschung über die aktuelle US-Gesundheitspolitik – und seine Hoffnung für die Wissenschaft.

Interview von Christina Berndt und Michaela Schwinn

Anthony Fauci empfängt mit Anzug, Krawatte und bester Laune zum Videointerview.  Von 1984 bis 2022 war er Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), während der Pandemie hat er die US-Regierungen beraten. Dass er wenige Tage nach dem Gespräch mit der SZ, an Heiligabend, 85 Jahre alt wird, sieht man ihm nicht an. Nur seine Stimme ist so kratzig, dass man ihn mit US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. verwechseln könnte, einem Widersacher im Geiste. Ein Atemwegsinfekt, sagt Fauci. Das wird ihn in der kommenden Stunde aber nicht bremsen.

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