Adoption:Lass uns eine Familie sein

Lesezeit: 5 min

Familienreport, Akademikerinnen, Kristina Schröder

Vielleicht trägt die "Ehe für alle" dazu bei, dass die Familiengründung per Adoption einen neuen Aufschwung erlebt.

(Foto: Frank Leonhardt/dpa)

Die Zahl der ungewollt kinderlosen Menschen steigt. Trotzdem werden hierzulande immer weniger Kinder adoptiert. Über unser kompliziertes Verhältnis zur Familiengründung.

Von Ulrike Heidenreich und Wolfgang Janisch

Bei der Ehe für alle ist nun der Durchbruch absehbar, aber eigentlich war auch die eingetragene Lebenspartnerschaft schon eine Beinahe-Ehe - allerdings mit einem Manko: Gleichgeschlechtlichen Paaren ist bisher die gemeinsame Adoption eines Kindes versagt. Das war immer schon fragwürdig, schon deshalb, weil Homosexuelle zwar nicht gleichzeitig, aber doch nacheinander ein Kind adoptieren dürfen - auf dem Umweg über die sogenannte Sukzessiv-Adoption. Zudem bestätigen zahlreiche Studien, dass Kinder sich bei gleichgeschlechtlichen Eltern ebenso gut entwickeln wie bei Hetero-Paaren. Aber das Adoptionsrecht war eben die letzte konservative Bastion.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Covid-19
30 Jahre alt - und das Immunsystem eines 80-Jährigen?
Portrait of Happy Woman Holding Flowers and Using a Mobile Phone Outdoors; alles liebe
Dating
"Haarlänge, Brustgröße und Gewicht stehen im Vordergrund"
Das stumme Mädchen
Internet
Das stumme Mädchen
Brainfood
Essen und Trinken
»Was wir essen, wirkt sich unmittelbar auf unser Gehirn aus«
alles liebe
Liebe und Partnerschaft
»Zu Beginn verschmelzen Menschen oft regelrecht«
Zur SZ-Startseite